Was bei Kindermatratzen zu beachten ist

"Wie man sich bettet, so liegt man" besagt eine alte Weiseheit und liegt damit gar nicht so falsch.

Gerade in den ersten Lebensjahren machen dem Kind so einige Probleme zu schaffen, da sollte wenigstens erholsamer Schlaf gewährleistet sein. Denn erholsamer Schlaf fördert die Ausgeglichenheit des Kindes und verhindert bereits in den ersten Lebensjahren dass körperlichen Probleme durch falsches Liegen entstehen.

Ob Latex, Federkern, Kaltschaum oder Kokos - auch für die Kleinsten unter uns ist ein breit gefächertes Spektrum an Matratzen im Handel erhältlich.

Grundsätzlich sollte, unabhängig vom Material, immer auf den Härtegrad der Matratze geachtet werden. Ist die Matratze zu weich, sinkt das Kind zu tief ein und bekommt im schlimmsten Fall zu wenig Unterstützung im Hals- und Wirbelbereich, was nicht nur Schmerzen, sondern auch eine Fehlhaltung zur Folge haben kann.

Ist die Matratze zu hart, liegt das Kind unbequem, kann sich nicht richtig entspannen und ist am nächsten Morgen unausgeruht und quengelig. Gerade für Bauchschläfer sind zu harte Matratzen äußerst unbequem. Idealerweise wählt man für Kinder daher eine mittelharte Matratze, die zwischen drei und vier Zentimeter dick sein sollte. Das reicht für Kinder völlig aus, da sie noch nicht so schwer sind wie Erwachsene und dementsprechend nicht so tief einsinken.

Die Matratze sollte auf jeden Fall so groß sein, dass sich das Kind in alle Richtungen frei bewegen kann und die natürlich Bewegung im Schlaf nicht eingeschränkt wird. Um die Stützfunktion und Bequemlichkeit der Matratze zu unterstützen, ist es ratsam eine passenden Lattenrost zur Matratze zu wählen, da erst die Kombination aus Lattenrost und Matratze eine optimale Stützfunktion bietet.

Zudem sorgt der Lattenrost dafür, dass die Matratze ausreichen durchlüftet wird. Damit wird dafür Sorge getragen, dass die Matratze feuchte Luft, Wärme und Gerüche ableitet und nicht klamm wird, was im schlimmsten Fall zu Schimmelbildung führen kann.

Da viele Kinder in den ersten Jahren noch ins Bett nässen, verwenden Eltern oftmals Matratzenschoner oder Auflagen aus Gummi. Das sollte vermieden werden, da diese Auflagen verhindern, dass die Matratze optimal durchlüftet wird. Sollte es vorkommen, dass das Kind doch einmal ins Bett macht, lässt man die Matratze lieber an der Luft trocknen.